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Zeitungsberichte zu Veranstaltungen im Kunstlädeli Wydi:


Jungfrau Zeitung

Beatenberg | 02. Juni 2007

Kunstwerke für neugierige Passanten
Kunstlädeli Wydi in Beatenberg eröffnet

Doro Schwarz, Schauspielerin und Künstlerin aus Hünibach, hat in Beatenberg das Kunstlädeli Wydi eröffnet.
Es soll Platz bieten für Kreativität und künstlerischen Ausdruck.
Insbesondere junge Künstler können ihre Werke so neugierigen Passanten zeigen.



Doro Schwarz (ganz links) führt das Kunstlädeli Beatenberg. Zur ersten Ausstellung hat sie Jürg Furer, Mariann Zbinden, Therese Siegenthaler und Hannelore Milani (vlnr) engagieren können. Foto: Annette Marti

Mitten in Beatenberg ist eine weitere Adresse für künstlerisch interessierte Personen eröffnet worden. Unmittelbar neben dem Keramikatelier hat am Samstag das Kunstlädeli Wydi seine Pforten geöffnet. Es soll ein Ort werden, an dem oberländische Künstlerinnen und Künstler sowie junge Kunstschaffende, ihre Werke ausstellen können und zu guten Konditionen an Passanten verkaufen. Ladenbesitzerin Doro Schwarz aus Hünibach, selber Künstlerin und Schauspielerin, will ihrer eigenen Freude an der Kunst mit dem Kunstlädeli Ausdruck verleihen und sie mit anderen Interessierten teilen. «Ich finde, Beatenberg ist der ideale Ort, um Natur, Kunst und Kunsthandwerk zu verbinden», sagte sie an der Vernissage vom Samstag.

Keramik, Schmuck und Figürliches
Zum Auftakt hatte sie verschiedene Künstler und Künstlerinnen engagiert, deren Werke jetzt in Beatenberg zu sehen sind: Mariann Zbinden aus Bern zeigt Schmuck und Kunstobjekte aus farbigem Glas. Leider fehlte am Samstag die Sonne, um die gläsernen Kreationen richtig zum Leuchten zu bringen. Fanatsievolle Keramikgegenstände hat Hannelore Milani nach Beatenberg gebracht. Kunstvolle Vasen mit verspielten Dekorationen, frech bemalte Teller und bauchiges Geschirr zieren den Laden. Eher dem heimatlichen Kunsthandwerk verpflichtet ist Therese Siegenthaler aus Oberdiessbach. Sie bemalt verschiedene Gegenstände sehr figürlich mit Öl. Darunter findet sich viel Dekoratives, das sich schon gut als Souvenir eignet. Ueberhaupt sollen die Kunstwerke aus dem Kunstlädeli zu erschwinglichen Preisen über die Theke gehen. Doro Schwarz will keine Kunstwerke verkaufen, die teurer als 699 Franken sind.

Ein Ort für Kunst, Musik und Literatur
«Ich möchte, dass dies ein lebendiger Ort gibt», sagt Schwarz. Die Ausstellungen werden wechseln, der Laden bietet auch genug Raum für kleine Konzerte oder Lesungen. Für den Beginn zeigt Schwarz auch viele Gemälde, die sie selber gemacht hat, viele von ihnen mit Landschaftssujets aus der Region. Ebenso die Fotografien ihres Ehemanns Jürg Furer, der mit der Kamera Berglandschaften einfängt. Ergänzt wurde die Vernissage schliesslich mit der Anwesenheit von Kurt Schmocker, der seit vielen Jahren die Geschichte Beatenbergs im Auge hat. Er signierte sein Buch «St. Beatenberg und wie es früher war». Im Juli 2007 steht bereits die nächste Vernissage auf dem Programm: dann wird Erika Wunderli aus Beatenberg ihre Kunstwerke zeigen.
(Zur Website der Jungfrau Zeitung).





Drachebärg Zytig vom Juni 2007

Einladung zum Eröffnungsapéro




Samstag, den 2. Juni 2007, 14 – 19 Uhr Kunstlädeli Wydi, 3803 Beatenberg
Mit Bildern von Doro Schwarz, Renate Müllener Kunsthandwerk von Therese Siegenthaler Fotos von Jürg Furer
Kurt Schmocker präsentiert und signiert sein Buch: ‚ST.-BEATENBERG und wie es früher war‘.

Das Kunstlädeli Wydi bietet einem kunst- und kulturinteressierten Publikum verschiedenste Stilrichtungen in Qualität und Vielfalt zu günstigen Preisen an. Es ist vor allem für jene Leute gedacht, die Freude an wertvollen Originalen haben, jedoch selten oder nie eine Galerie betreten. Sie begegnen auf diesem Weg sowohl echter Kunst, als auch wertvollem Kunsthandwerk. Die Preise starten bei 19 Franken (Kunsthandwerk), kein Kunstwerk kostet mehr als 699 Franken! Das Kunstlädeli Wydi will mit diesem Angebot vor allem auch junge Kunstschaffende fördern, welche die Gelegenheit erhalten, zu günstigen Konditionen qualitativ hoch stehende Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren.

Doro Schwarz Kunstlädeli Wydi - Hauptstrasse 382 - 3803 Beatenberg; Tel: +41 (0)76 467 01 95 - www.kunstlaedeliwydi.ch. (Zur Drachebärg Zytig)



Berner Oberländer vom 6.6.2007

Für «qualitativ gute Kunst»

Im Dorfkern von Beatenberg öffnete das Kunstlädeli Wydi seine Türen. Sechs Kunstschaffende stellen aus.
Schauspielerin und Malerin Doro Schwarz hat sich mit dem neuen Kunst- und Kulturlädeli Wydi an der Hauptstrasse im Zentrum von Beatenberg einen Traum erfüllt: Sie hat einen Raum zur Präsentation der eigenen Bilder, aber auch eine Plattform für andere Künstlerinnen und Künstler geschaffen.

Nicht über 699 Franken
«Ich möchte Menschen ansprechen, die nicht regelmässig Kunsthallen besuchen und dennoch qualitativ gute Kunst sehen und kaufen möchten», sagt Schwarz. Im Ladeninnern bietet sie daher – in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, Kunsthandwerkern, einem Fotografen und einem Autor – vielfältige Kunst, Kunsthandwerk und Literatur an. «Kein Werk kostet bei mir mehr als 699 Franken.» Die Werke sollen ungefähr zwei Monate hängen respektive stehen bleiben, bevor Schwarz diejenigen anderer Kunstschaffenden präsentiert.

Vielseitige Ausstellung
zurzeit stellen im Kunstlädeli Therese Siegenthaler «Öl auf Objekte»-Kunst, Marianne Zbinden bemalte Glaskunst, Hannelore Milani Keramikkunst und Renate Müllener zusammen mit Doro Schwarz Gemälde aus. Der Ehemann von Schwarz, Jürg Furer, ist mit Bergfotografien vertreten; Kurt Schmocker präsentiert sein neues Buch. «Mein Anliegen ist es, auch jungen Kunstschaffenden im Oberland eine Plattform zu bieten, um gesehen und bekannt zu werden», sagt Schmocker. Später möchte sie auch Lesungen organisieren und Kurse anbieten und anbieten lassen. Doro Schwarz: «Ich bin überzeugt, dass von Menschen geschaffene Kunst und die eindrückliche Schönheit von Beatenbergs Natur eine wunderbare Einheit bilden, die auch gern von Touristen und Gästen genossen wird.» Sonja Bauer. (Zum BO).


Drachebärg Zytig vom Juli 2007

Vorankündigung der Vernissage mit dem New Yorker Saxophonisten David Layton:

Warum die Ferien oder einen Samstag nicht mit einem Kulturtag bereichern?
Das neu eröffnete Kunstlädeli Wydi lädt Sie am 14. Juli ab 14.00 Uhr zu einem Einblick in die neusten Gemälde und gewebten Bilder der zurzeit in Beatenberg lebenden und arbeitenden Künstlerin Erika Wunderli ein. An der Vernissage der bis zum 31.08.07 dauernden Ausstellung spielt der bekannte New Yorker Jazz-Saxophonist und Bandleader der Soulshakers, David Layton.
Ferner stellen aus: Doro Schwarz, Gemälde; Mariann Zbinden, Schmuck und Glasobjekte; Hannelore Milani, Keramik; Therese Siegenthaler, Oelmalerei auf Gegenständen; Jürg Furer, Fotos.
www.kunstlaedeliwydi.ch. Doro Schwarz, Beatenberg


Jungfrau Zeitung vom 17. Juli 2007

Eine blaue Kuh fliegt in den Himmel


Erika Wunderlis Bilder im Kunstlädeli Wydi
Erika Wunderli zeigt Bilder einer sanftfarbigen Welt, die von Aussen kommt und aus dem Innern angereichert wird. Im Kunstlädeli Wydi sind sie seit Samstag zu sehen. Die Vernissage mit dem New Yorker Saxophonisten David Layton war stimmungsvoll.

Rhythmisches Trommeln und ein lachendes und weinendes Saxophon: Das kleine Strassenkonzert vor dem Wydi-Lädeli in Beatenberg verbreitete an diesem heissen Samstagnachmittag eine ganz besondere Stimmung. Weltmusik im Bergdorf. Das Trio spielte zur Vernissage von Erika Wunderli auf. Die Künstlerin ist eine Nachbarin des neuen Kunstlädelis Wydi von Doro Schwarz, das seit anfangs Juni das Kulturangebot in Beatenberg noch reicher macht. Gerne gezeichnet habe sie immer, sagt die Künstlerin. Eine Ausbildung hat Erika Wunderli im Goetheanum in Dornach genossen, sich aber vom anthroposophischen Malstil gelöst und ihre ganz eigene Schaffensweise entwickelt. Dazu gehören auch Gestricktes und Gewobenes, das sie zu bunten, ein bisschen abgehobenen Collagen zusammensetzt. Da fliegt eine mit Aktfiguren in Blau bemalte Kuh mit Engelsflügeln in den Himmel, und ein gestrickter Baumgeist schaut zu. Wichtig sind ihr die harmonische Zusammenstellung der Farben, und sie experimentiert mit Guache, Aquarellfarben und Acryl-Firnis. Ihre Bilder können inspiriert sein von etwas Gesehenem, zum Beispiel eine Frau mit einem schwarzen Hund in einem blühenden Garten in Habkern. Tierschicksale, zum Beispiel die der Wölfe oder Seehunde, bewegen sie. Sie denkt darüber nach, verarbeitet die Eindrücke innerlich und schafft sich so ein ganz eigenes Bild der Wirklichkeit. Die Bilder haben etwas Märchenhaftes, mitunter auch im guten Sinn Kindliches, und ihre Farben sind klar und wirken in der Zusammenstellung irgendwie sanft.

Autor/in: Anne-Marie Günter


Weitere Zeitungsberichte von Veranstaltungen

Reportage über das Kunstlädelis Wydi von Heinz Rieder, www.beatenbergbilder.ch, Bilder der Vernissage.

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